Geschichte des Motors

Die ersten Motoren sollen im Jahr 100 nach Christus von Heron, einem griechischen Mathematiker und Ingenieur, erfunden worden sein. Seine Rauchturbinen sollen große Tore geöffnet haben. Die danach bisher nachvollziehbaren Entwicklungen gehen bis auf das Jahr der Erfindung der Dampfmaschine zurück. Diese wurde im Jahr 1712 vom britischen Erfinder Thomas Newcomen entwickelt und 1778 von James Watt weiterentwickelt. Diese Maschinen hatten bereits einen riesigen Einfluss auf soziale und wirtschaftliche Strukturen in Europa und löste eine industrielle Revolution aus.

 

Im Jahr 1816 entwickelte Robert Stirling den Stirlingmotor, der ein Heißluftmotor ist. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann dann die Zeit der Verbrennungsmotoren. Einer der ersten, der einen solchen entwickelte war Étienne Lenoir, der einen nach dem Zweitaktprinzip arbeitenden Gasmotor entwickelte. Später wurde dieser dann durch die Entwicklung des Viertaktprinzips durch Nicolas August Otto weiterentwickelt und verbessert. Dies war dann auch die Grundlage für die heutigen Verbrennungsmotoren.

 

Otto arbeitete weiter an den Motoren und erfand 1884 die elektrische Zündung für die Gasmotoren, dass den Einsatz flüssiger Brennstoffe ermöglichte. Für den Einsatz im Auto waren diese Motoren nicht geeignet, da diese zu groß und schwer waren. Dies änderte sich durch die beiden Ingenieure Gottlieb Daimler und Carl Friedrich Benz, denen es gelang die Motoren leichter und kleiner zu machen.

 

Schon weit vor den Verbrennungsmotoren wurde der Elektromotor erfunden. Die Entwicklungen dazu wurden vor Allem in den 1830er Jahren stark vorangetrieben. Den ersten praxistauglichen Motor mit elektrischem Antrieb entwickelte Hermann Jacobi, ein deutsch-russischer Physiker und Ingenieur.
 
Quelle: WIKIPEDIA – Motor

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